Rezension

Musste erst mal verstehen was der Autor mir sagen wollte

Wir kaufen nichts! - Fantasy-Kurzgeschichte zur Glas-Trilogie -

Wir kaufen nichts! - Fantasy-Kurzgeschichte zur Glas-Trilogie
von Heiko Hentschel

Bewertet mit 2 Sternen

Meine Meinung zum Prequel:
Wir kaufen nichts!
Aus der Reihe Das flüsternde Glas

Inhalt in meinen Worten:
Es ist Heilig Abend und der Teufel will sich jemanden holen, der bis heute immer noch nicht in seinen Fängen ist, doch ausgerechnet dieser wird von Wesen und Menschen beschützt. So muss der Geigenspieler, in Form des Teufels, wieder von dannen gehen, oder vielleicht auch nicht? Das erfahrt ihr, wenn ihr selbst das Prequel lest. 

Wie ich das Gelesene empfand:
Ich tat mir seltsamerweise sehr schwer in diese Kurzgeschichte zu finden, und musste mir erst mal bewusst werden, was ich da gelesen hatte. Was mich dann aber störte, als ich endlich angekommen war, gab es noch einen Satz zu lesen und schwupps war ich in der sehr langen Leseprobe zum dritten Teil der Reihe. Das hat mir missfallen, ich mag das auch in gedruckten Büchern nicht so gerne, wenn die Leseprobe länger als die Kurzgeschichte ist, und genau das war hier der Fall. 

Die Geschichte:
An sich ist die Geschichte eine Vorgeschichte zum dritten Teil der Reihe. Es nimmt sogar dezent etwas vorweg, was eigentlich im dritten Band sehr wichtig ist. Das ist aber gar nicht schlimm. Es ist auch wieder eine Weihnachtsgeschichte, die zwar mit Monster agiert, aber trotzdem den weihnachtlichen Zauber dezent einfangen kann. Somit ist es ganz nett mich in die kalte weiße Welt von "wir kaufen nichts" einzustellen. 

Spannung:
Nachdem ich den Faden nicht fand, war es leider nicht ganz so spannend, sondern tatsächlich hatte ich mehrere Fragezeichen vor den Augen und war mir unsicher was das jetzt war. Das kann aber vielleicht auch einfach daran liegen, das es schon spät war, als ich das Buch gelesen habe, oder das mir der zweite Prequel einfach nicht so zusagen wollte. 

Charakter:
Zu erst einmal treffen wir auf unsere geliebten Hauptcharakteren aus der Trilogie, zudem treffe ich auf den Geigenspieler, der für mich die Form des Teufels annahm, und dann noch den Monstern, die ich tatsächlich niedlich fand. 
Wobei der Teufel hier auch einfach Gevatter Tod sein kann, da er ja versucht sich eine Seele zu schnappen und einen Menschen zu Weihnachten für immer einschlafen zu lassen. 

Empfehlung:
Tatsächlich gefällt mir das zweite Prequel zu der Trilogie nicht so sehr, wie der erste Teil. Zudem finde ich, das Heiko Hentschel das noch etwas mehr ausbauen hätte können, denn er kann an sich wirklich gut schreiben und hat mich in seine Glastrilogie bisher noch nicht im Regen stehen lassen, sondern mich immer gut unterhalten, jedoch kann mir ja auch nicht immer alles gut gefallen. 
Die Idee aber mit dem Geigenspieler, als Charakter, finde ich toll. Da ich mir das so irgendwie noch besser vorstellen konnte. 

Bewertung:
Ich gebe leider dem zweiten Prequel nur zwei Sterne. Was mich selbst ein bisschen frustriert, da ich ja sonst die Werke von Heiko Hentschel schätze und liebe. Woran es liegt das ich nur zwei Sterne gab: 1) ich fand leider wirklich nicht so recht in die Kurzgeschichte hinein und war irritiert, um was es jetzt gehen mag. 2) Ich fand die Leseprobe zu viel, bzw. zu lang. Hier hätte ich mir weniger von der Leseprobe aber ein wenig mehr von der Kurzgeschichte gewünscht.