Rezension

Eine wahnsinnig komplexe und einzigartige Welt!

Die Stadt ohne Wind -

Die Stadt ohne Wind
von Éléonore Devillepoix

Bewertet mit 5 Sternen

Kurze Zusammenfassung:

Die dreizehnjährige Arka ist auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater und macht sich dafür auf den Weg nach Hyperborea, die sagenumwobene Stadt ohne Wind. Wird sie ihn finden? Oder nie herausfinden, wer er eigentlich ist?

Meine Meinung zum Buch:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm und sehr bildlich, man kann sich alles super gut vorstellen und für mich ist es praktisch so gewesen als würde ein richtiger Film vor meinen Augen ablaufen.

Die Geschichte spielt in der einzigartigen Stadt Hyperborea, die einfach nur unglaublich faszinierend und komplex ist. Man erkundet sie zusammen mit Arka und kommt aus dem staunen oft einfach nicht mehr raus. Besonders toll und putzig fand ich zum Beispiel die Schildkröten, die in der Stadt als Transportmittel dienen.

Arka ist eine unheimlich starke Protagonistin. Sie ist zwar erst dreizehn, aber hat schon mehr in ihrem Leben erlebt und durchgemacht, als so mancher Erwachsener. Sie war mir zwar nicht immer unbedingt sympathisch, weil sie mir manchmal schon fast zu frech und schroff war, aber trotzdem ist es einfach nur bewundernswert wie sie immer weiter macht und es sehr war aufregend sie auf der Suche nach ihrem Vater zu begleiten.

Innerhalb des Buches gab es eine schöne Balance aus Spannung und etwas ruhigeren Szenen und es ist einfach sooo viel passiert. Langweilig wurde es auf jeden Fall nie und die Suche nach dem Mörder von Lastyanax Mentor hat für einigen Rätselstoff gesorgt. Immer wenn ich mir relativ sicher war, wer es gewesen ist, ist wieder etwas neues passiert und mit dem Ende habe ich so definitiv nicht gerechnet.

Mein Fazit:

Ein wunderbarer Auftakt, der mich mit seiner Komplexität wahnsinnig beeindruckt hat. Ich würde ihn auf jeden Fall jedem empfehlen, der gerne Bücher aus dem Bereich High Fantasy liest und bin schon jetzt wahnsinnig gespannt aus die Fortsetzung.